Ein Kernbohrer schneidet nur den Ring und lässt einen Kern stehen. Das braucht deutlich weniger Antriebsleistung als Vollbohren und eignet sich für große Durchmesser in Stahl, Edelstahl und Profilen.
Material der Schneiden
| Werkstoff | Einsatz |
|---|---|
| HSS | Baustahl und normale Anwendungen, günstiger Einstieg |
| ASP (pulvermetallurgischer Stahl) | zähere Werkstoffe, höhere Standzeit |
| HM (Hartmetall) | Dauereinsatz, Edelstahl, harte und dicke Werkstoffe |
Im Shop lassen sich Kernbohrer nach Material filtern (u. a. HSS, ASP, HM und HM TiAlN).
Schnitttiefe und Durchmesser
Die Schnitttiefe muss mindestens der Materialstärke entsprechen. Der Durchmesser liegt je nach Modell im Bereich von etwa 6 bis 170 mm. Für tiefe Schnitte in dickem Material gibt es Ausführungen mit Kühlkanal, die das Kühlmittel direkt an die Schneide bringen.
Aufnahme: Weldon, Universal oder Fein Quick-In
- Weldon 19 und Universal 19: verbreitete Aufnahmen für Magnetkernbohrmaschinen. Die Maschine muss zur Aufnahme passen.
- Weldon 32: für größere Maschinen.
- Fein Quick-In: Schnellwechsel für Maschinen dieses Systems.
Welche Aufnahme Ihre Maschine nutzt, steht im Datenblatt. Passende Adapter, Verlängerungen und Auswerferstifte finden Sie im Zubehör der Kategorie.
Häufige Fragen
Brauche ich Kühlschmierstoff? Ja. Schneidöl oder Emulsion verlängert die Standzeit deutlich und hilft beim Spanabtransport.
Wozu dient der Auswerferstift? Er drückt den Kern nach dem Schnitt aus dem Bohrer.