Kurzantwort: Die Schnitttiefe muss mindestens so groß sein wie die Materialstärke. Der Durchmesser entspricht dem Bohrloch. Im Shop reichen die Durchmesser von etwa 6 bis 170 mm, die Schnitttiefen von 8 bis 150 mm.
Schritt für Schritt
- Materialstärke messen, bei Profilen die dickste Stelle einplanen.
- Schnitttiefe wählen: mindestens Materialstärke, bei Sicherheitsreserve die nächsthöhere Stufe. Im Shop gibt es unter anderem 8, 20, 25, 30, 40, 50, 55, 80, 110 und 150 mm.
- Durchmesser festlegen: Er entspricht dem Loch, nicht dem Außenmaß der Krone. Auch Zoll-Maße sind im Shop filterbar.
- Aufnahme prüfen: Weldon 19, Universal 19, Weldon 32 oder Fein Quick-In müssen zur Maschine passen (Aufnahmen erklärt).
Tabelle: Was gehört zusammen?
| Aufgabe | Worauf achten |
|---|---|
| Dünnes Blech | geringe Schnitttiefe reicht |
| Dicke Platten und Flansche | größere Schnitttiefe, Kühlschmierung einplanen |
| Große Durchmesser | Maschine mit ausreichend Leistung und Standfestigkeit |
Häufige Fragen
Was passiert, wenn die Schnitttiefe zu klein ist? Der Bohrer kommt nicht durch das Material. Der Kern lässt sich dann nicht lösen, und der Bohrer wird überlastet.
Kann ich mit einem Kernbohrer auch Blech bohren? Ja, dafür reicht eine geringe Schnitttiefe. Bei sehr dünnem Blech ist ein Stufenbohrer oft die einfachere Wahl.