Kernbohrer: Standzeit verlängern

Kühlung, Vorschub und Werkstoff entscheiden, wie lange die Schneiden halten.

Stand:

Kurzantwort: Die Standzeit steigt vor allem durch Kühlschmierstoff, gleichmäßigen Vorschub und die richtige Schneidstoffwahl. Bei tiefen Schnitten hilft ein Kernbohrer mit Kühlkanal, weil das Kühlmittel direkt an die Schneide gelangt.

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Fünf Maßnahmen

  1. Kühlschmierstoff nutzen. Er kühlt, schmiert und führt Späne ab. Passende Produkte: Kühlschmiermittel im Shop.
  2. Kühlkanal-Bohrer wählen, wenn die Schnitttiefe groß ist oder das Kühlmittel schwer an die Schneide kommt.
  3. Gleichmäßig vorschieben. Stehenbleiben oder Reiben erhitzt den Werkstoff und härtet ihn bei Edelstahl.
  4. Schneidstoff zum Werkstoff: HSS für einfache Anwendungen, ASP und HM für Dauereinsatz und harte Werkstoffe (Vergleich).
  5. Kern sauber auswerfen. Ein steckender Kern verklemmt die nächste Bohrung. Dafür gibt es Auswerferstifte im Zubehör.

Typische Fehler

FehlerFolge
Kein KühlmittelÜberhitzung, ausgeglühte Schneiden
Zu hoher VorschubZahnbruch
Zu geringer VorschubReiben, Kaltverfestigung
Falsche AufnahmeSchlag, ungleichmäßiger Verschleiß

Häufige Fragen

Brauche ich bei jedem Kernbohrer Kühlmittel? Bei Metall ja. Ohne Kühlung sinkt die Standzeit stark.

Was bringt ein Kühlkanal? Das Kühlmittel läuft durch den Bohrer an die Schneide. Das ist bei tiefen Schnitten wirksamer als von außen aufgetragenes Mittel.

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